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Zukunftslabor Latitude49

Freiraum für Vordenker präsentierte sich beim Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019 

Die Hoepfner Stiftung freut sich über die positive Resonanz der zahlreichen interessierten Gäste, die am vergangenen Sonntag die Gelegenheit nutzten, einmal hinter die Pforten des Hoepfner-Geländes in der Karlsruher Oststadt zu blicken. 

Der moderne Arbeitscontainer “Zukunftslabor Latitude49 – Freiraum für Vordenker” gehörte zu den über 70 Gebäuden und Kultureinrichtungen, die unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ in der Karlsruher Innenstadt, in den Stadtteilen und in der Region kostenlos ihre Türen öffneten. 

Projektleiterin der Hoepfner Stiftung, Yella Hoepfner und Hausarchitekt der Hoepfner Bräu, Ralf Kowalsky nahmen die Besucher in Empfang und stellten den hochmodernen Doppelcontainer vor. 

Mehr Infos hier:

Stifterfest 2019

Auch in diesem Jahr fand das Stifterfest der Hoepfner Stiftung am 14. Juli statt. Zum Fest eingeladen sind die Freunde und Förderer der Stiftung. Junge Künstler, Kulturschaffende und Startups bekommen die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Dadurch gewinnen sie an Erfahrung und erhalten Feedback, und die Gäste haben Gelegenheit, selbst zu beurteilen, wie die Stiftung arbeitet und ihr Geld anlegt. 

Einen fulminanten Auftritt hatte gleich zu Beginn des Programms die Schlagzeugerin Leonie Klein (http://www.leonie-klein.net mit dem Stück “Asventuras” von Alexej Gerassimez für Snare Drum-Solo. 

Auch unser diesjähriger Wolfgang-Rihm-Stipendiat Marc David Ferrum (https://marc-david-ferrum.com  überzeugte mit dem von ihm komponierten Stück „Down the rabbit hole“ aus dem Jahr 2017, das als Video der Künstlerin Pascale Feiertag mit der Sängerin Sophie Luise Stengel gezeigt wurde. 

Insgesamt neun Jungunternehmen aus dem CyberLabhttps://www.cyberlab-karlsruhe.de/teams-im-lab die Chance sich und ihre Produkte vorzustellen beim diesjährigen Stifterfest vorzustellen.   

Die Jungunternehmerin Katharina Schmidt zog ein Fazit aus einem Jahr Latitude49-Stipendium https://latitude49.de  im Zukunftslabor – ein umgebauter Seefrachtcontainer – auf dem Hoepfner Areal. Das Ziel von apic.ai (https://www.apic.ai ist der Erhalt der biologischen Vielfalt. Ungewissheit über die Konsequenzen menschlicher Einflüsse bei der Gestaltung urbaner und ländlicher Lebensräume soll kein Grund mehr für den Verlust von Biodiversität sein. Mit Hilfe der Aggregation von Daten aus Bienenstöcken wollen sie ein Werkzeug für nachhaltigere Entscheidungen bei der Gestaltung von Grundstücken, Städten, Kommunen und landwirtschaftlich genutzten Flächen schaffen. Bienen retten mit künstlicher Intelligenz! 

Pünktlich zum Ende des kurzen Programms hatte der Wettergott ein Einsehen, und so konnten die Gäste des Stifterfests auch im Garten mit den Jungunternehmern und Künstlern ins Gespräch zu kommen. 

Einsendeschluss Fotowettbewerb 2019

Anspruchsvolle Aufgabe wartet nun auf die Fachjury

Wir haben uns sehr über die Einsendung zahlreicher Fotoarbeiten, die das weitgefasste Thema sehr vielfältig umgesetzt haben, gefreut. Gerade werden die Fotos für die Jurysitzung vorbereitet. Aus den eingegangenen Fotografien wird die Fachjury nach strengen Kriterien die Preisträger-Arbeiten bestimmen.

Fotowettbewerb 2019

Wie wirkt sich Technologie auf unser Leben aus? Wie verändert sich unsere Arbeit durch maschinelles Lernen heute? Was bedeuten uns historische Maschinen aus der Zeit der Industrialisierung? Wie sehen die Maschinen der Zukunft aus? Wie integrieren sich Mensch und Maschine zu neuen Lebewesen, die heute nur Produkt unserer Fantasie sein können?

Die Herausforderung des Fotowettbewerbs besteht darin, diese Entwicklung oder auch einzelne Ergebnisse davon in Einzelbildern oder einer Serie festzuhalten. Dabei sind durchaus Fotoreportagen denkbar, aber auch inszenierte Fotografie, intelligente Montagen oder Konstruktionen und computergenerierte Bilder.

Das Thema des Fotowettbewerb der Hoepfner Stiftung 2019 lässt den teilnehmenden Fotograf*innen weiten Spielraum bei der Umsetzung.

Einsendeschluss ist der 30.05.2019. Die von der Fachjury bestimmten Arbeiten werden in einer Ausstellung ab 25.09.2019 (Vernissage 24.09.2019) zu sehen sein.

Wenn möglich, werden die besten Arbeiten bei weiteren Ausstellungen präsentiert.

Auszeichnungen:

1. Preis 3.000,- Euro
2. Preis 2.000,- Euro
3. Preis 1.000,- Euro
4. – 6. Preis je 500,- Euro
7. – 10. Preis je 250,- Euro
Publikumspreis 500,- Euro

Teilnahmebedingungen:

Wolfgang-Rihm-Stipendium 2019 an Marc David Ferrum vergeben 

Der berühmte Karlsruher Komponist Prof. Wolfgang Rihm und Dr. F.G. Hoepfner haben vereinbart, dass die Hoepfner-Stiftung jährlich ein Stipendium für junge Komponisten vergibt. Die Fördermittel sollen in variabler Weise dafür eingesetzt werden, die künstlerische Entwicklung der Stipendiaten voranzutreiben. Auf Vorschlag von Prof. Rihm wurde das begehrte Wolfgang-Rihm-Stipendium in diesem Jahr an den Komponisten Marc David Ferrum vergeben.