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Ausschreibung Studierenden-Stipendium sprint3

Die Hoepfner Stiftung schreibt zum dritten Mal gemeinsam mit der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe und dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe das Medienkunststipendium sprint für den künstlerischen Nachwuchs aus. Die Bewerbungsfrist für sprint3 startet Anfang Oktober und endet am 12. November 2026.

studio hö

Das studio hö liegt am Knotenpunkt, wo das Wissenszentrum des KIT, das Rotlichtviertel und der Eingang zur Oststadt aufeinandertreffen – ein Ort der Überlagerung. Große Fensterflächen öffnen den Raum zur Straße und machen ihn zu einem durchlässigen Teil der Stadt.

In den drei Wintermonaten wird der Raum dezidiert an den künstlerischen Nachwuchs vergeben. Das Studierenden-Stipendium sprint3 wird von der Hoepfner Stiftung, der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe (UCCoMA) und der Stadt Karlsruhe ausgeschrieben. Die Teilnehmenden profitieren von einer mietfreien Nutzung des Raums sowie einem Materialkostenzuschuss von 2.000 €, um ein gemeinsames künstlerisches Konzept umzusetzen, das diesen besonderen Ort aufgreift und mit seinen Möglichkeiten als Produktions- und Ausstellungsraum arbeitet. Eine Zwischenpräsentation findet am 19. Februar 2027 im Rahmen des Kunstrauschens zur art Karlsruhe statt. Zum Ende des Programms wird eine Abschlussausstellung im studio hö gezeigt, in der die Ergebnisse der drei Monate mit professioneller Unterstützung von Kunst-Mentor:innen, Kurator:innen und Künstler:innen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Bewerbung und Ausstellungsort

Das studio hö ist ein Produktions- und Ausstellungsraum für Medienkunst, Fotografie und Installation. Studierende aller Karlsruhe Hochschulen, insbesondere der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, der KIT-Fakultät für Architektur und anderer Studienbereiche des KIT können sich bis zum 12. November 2026 für das sprint3-Stipendium bewerben. Gesucht werden innovative, kooperative und interdisziplinäre Ideen für Medienkunstprojekte, die verschiedene Kunstgattungen vereinen und die Teilnahme von Studierenden mindestens zweier verschiedener Hochschulen erfordern.

Mit der Bereitstellung des Ausstellungsortes im Erdgeschoss der Kaiserstraße 3, 76131 Karlsruhe, wird eine temporäre kulturelle Umnutzung etabliert, die neue Perspektiven und Impulse in den urbanen Raum bringt. Die Studierenden verpflichten sich, innerhalb des Projektzeitraums eine Ausstellung zu realisieren und ihre Arbeiten ortsspezifisch zu kuratieren. Die Öffentlichkeitsarbeit wird durch die Stadt Karlsruhe unterstützt, das begleitende Mentoring übernimmt das Kunstnetzwerk ato (www.ato.vision). Eine einzigartige Gelegenheit, den urbanen Raum mit aktueller Kunst zu bereichern und den Dialog zwischen Kunst und Öffentlichkeit zu fördern!

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular, das auf der Website des studio hö bereitgestellt wird. Eingereicht werden ein künstlerisches Konzept des geplanten Projekts, ein kurzer Lebenslauf sowie Portfolios und ggf. Links zu weiteren Arbeiten.

> zur Bewerbung für sprint3

Anger-Kitchen – Female Rage als demokratische Kraft

Offener Panel-Abend im studio hö am 12.09.2026

mit Diskussion, geladenen Gästen und einer Food Performance rund um weibliche Wut. Der Abend ist Teil des Stadtfestivals “Media Art is here” der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe.

Weibliche Wut wird gesellschaftlich selten als das anerkannt, was sie ist: Ein Signal für reale Missstände. Anger-Kitchen holt sie aus der Küche, auf die Bühne, in die Öffentlichkeit. Im Zentrum steht ein Gespräch mit geladenen Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus über Fragen ohne einfache Antworten. Wann wird Wut politisch? Wer darf sich erlauben darf? Was passiert, wenn sie sichtbar wird? Begleitet wird der Abend von einer Food Performance von Amelie Poxleitner (The Other Archive) und Isabelle Konrad, die das Kochen selbst zur Bühne einer aufgeschobenen Wut macht, und einem Konzertauszug aus “Are woman people?” von Carlotta Lipski & Magdalena Wolfahrt.

Termin: Samstag, 12. September 2026, ab 18 Uhr
Ort. stu
dio hö, Kaiserstraße 3, Karlsruhe.
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich, Kinder in Begleitung sind willkommen.

Eine Veranstaltung der Stipendiatin Isabelle Konrad im Rahmen des Medienkunst-Stipendiums der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe (UCCoMA) und der Hoepfner Stiftung.
(In deutscher Sprache).

zum Projekt FURIE von Isabelle Konrad im studio hö

Drum Quotes – Schlagzeug-Performance von Leonie Klein

Die Beats der Legenden – neu komponiert, neu inszeniert: 

Am Freitag, 2.10. und Samstag, 3.10.2026, jeweils um 20 Uhr, ist die virtuose Schlagzeugsolistin Leonie Klein mit ihrer Performance “Drum Quotes” in der Orgelfabrik in Karlsruhe-Durlach zu Gast.

Jede Zeit hat ihre musikalischen Revoluzzer. In jüngeren Jahren saßen sie nicht selten am Drumset. Der Rolling Stone Charlie Watts, der Beatle Ringo Starr, der Klangforscher Pierre Henry oder die Jazzgrößen Max Roach und Buddy Rich haben das Schlagzeugspiel revolutioniert und Generationen geprägt – sei es durch technische Brillanz, stilistische Innovation oder unnachahmliches Charisma. Sie haben Signature Beats in die Musikgeschichte gemeißelt und mit den Drums musikalische Entwicklungen vorangetrieben. Leonie Klein begibt sich in »Drum Quotes« auf ihre Spur. Ikonische Beats macht sie zum Ausgangspunkt neuer Klangwelten. Markante Grooves oder charakteristische Fill-Ins stehen bei ihr am Beginn einer perkussiven Entdeckungsreise, die Hommage und Weiterdenken zugleich ist: Was einst Jazzclubs, große Hallen und Aufnahmestudios zum Beben brachte, wird hier neu interpretiert – und inszeniert: Mit Geschichten und Anekdoten wird das Leben der großen Drummer auf die Bühne gebracht. Eine Mischung aus musikalischer Virtuosität und szenischer Performance entsteht – und lässt spüren, wie Legenden geboren werden: auf der Bühne und weit darüber hinaus.

 

Termine:

Freitag, 2.10.2026, 20 Uhr > online Tickets kaufen

Samstag, 3.10.2026, 20 Uhr > online Tickets kaufen

Veranstalter ist die Hoepfner Stiftung, Veranstaltungsort die Orgelfabrik in Karlsruhe-Durlach, Amthausstr. 17, 76227 Karlsruhe.

Zur Künstlerin:

Leonie Klein (*1993) hat sich der Neuen Musik verschrieben und sich als Schlagzeugsolistin profiliert. Sie konzertierte u. a. im Konzerthaus Berlin, im Festspielhaus Baden-Baden sowie bei Festivals wie ECLAT Stuttgart und den Darmstädter Ferienkursen. Prägend war die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Dieter Schnebel und Péter Eötvös. Neben ihrer Konzerttätigkeit entwickelt sie eigene interdisziplinäre Konzertformate und engagiert sich in der Musikvermittlung. 

Sie studierte Schlagzeug und Musikjournalismus an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Heute ist sie als Schlagzeugerin, Konzertgestalterin und Journalistin u. a. für SWR2 und Deutschlandfunk Kultur tätig. Darüber hinaus arbeitet sie nach einem kulturwissenschaftlichen Begleitstudium als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie. 

Leonie Klein war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde u. a. mit dem Mamlok-Preis für Interpret:innen zeitgenössischer Musik ausgezeichnet. In der Saison 2026 war sie die erste Artiste d’avenir – Zukunftskünstlerin – des Mozartfests Würzburg. 

Bildnachweise: Titelfoto (o.): Steffen Schmidt;
Veranstaltungsmotiv “Drum Quotes”: Ras Rotter

Fresh-up für die Zukunft: Die Hoepfner Stiftung im neuen Design

drei abgebildete Plakate zeigen das neue Design der Hoepfner Stiftung

Neues ermoeglichen: Mit der Förderung junger Kunst und Kultur sowie innovativer Startups setzt die Hoepfner Stiftung ein klares Zeichen für die Zukunft in unserer Stadt. Jetzt präsentiert sich die Stiftung auch optisch frisch und zukunftsorientiert: Derzeit arbeiten wir an einem neuen Design, das mit junger und nahbarer Bildersprache unsere Arbeit noch zugänglicher macht, ohne unsere Werte aus dem Blick zu verlieren.

Unser neues Logo können Sie auf den Plakatmotiven bereits entdecken. In den kommenden Wochen denken wir auch unseren digitalen Auftritt neu – mit einem klaren, modernen Design, das frische Impulse und Ideen in den Fokus stellt. Seien Sie gespannt!

Medienkunst-Stipendium geht an Isabelle Konrad für ihr Projekt FURIE!

Sie Stipendiatin des Medienkunst-Stipendiums 2026, Isabelle Konrad

Zum zweiten Mal lobten die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe (UCCoMA) und die Hoepfner Stiftung ein Stipendium für professionelle freischaffende Medienkünstler:innen aus, die in Karlsruhe und der Region leben und arbeiten. Am 01. Juni 2026 startete das neue Stipendium für professionelle Kunstschaffende. Neue Stipendiatin ist die Karlsruher Künstlerin Isabelle Konrad. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns auf ihr transmediales Kunstprojekt FURIE!, das eine neue visuelle Sprache für weibliche Wut entwickelt.

Von Juni bis Dezember 2026 wird Isabelle Konrad im Rahmen des Stipendiums das studio hö mit spannenden Workshops, Panels, kollektiven Recherchearbeiten und Medienproduktionen zum Thema female rage bespielen und die Ergebnisse in zwei Ausstellungsprojekten präsentieren.

zum Projekt FURIE von Isabelle Konrad im studio hö