Wolfgang-Rihm-Stipendiat Marc David Ferrum

Unser ehemaliger Wolfgang-Rihm-Stipendiat Marc David Ferrum hatte die große Ehre, zusammen mit seinem ehemaligen Professor Motoharu Kawashima, bei dem er während seines Auslandssemesters in Tokyo studiert hat, und der sehr talentierten Komponistin Yū Kuwabara im Auftrag des Japanischen Nationaltheater ein Stück zu komponieren. 

Das Nationaltheater ist eine altehrwürdige Institution, im Bereich der traditionellen höfischen Gagaku-Musik sowie den Bühnenspielen Nō-Theater und Kabuki. Daher besteht die 22-köpfige Instrumentalbesetzung unseres Werkes mit dem Namen „Berlin Renshi II“ auch zur Hälfte aus Gagaku-Instrumenten. Die andere Hälfte besteht aus den uns vertrauten „klassischen“ Instrumenten, hinzu kommen traditioneller Nō-Gesang sowie ein Bariton. 

Die Inspirationsgrundlage dieses Stückes bildet der Gedichte-Zyklus „Berlin Renshi II — die Strickleiter an der Fasanenstraße“, der Ende der 80er Jahre von den beiden japanischen Dichtern Shuntarō Tanikawa und Makoto Ōka gemeinsam mit den beiden Dichtern H.C. Artmann und Oskar Pastior verfasst wurde. Renshi ist eine traditionelle japanische Gedichtform, bei der gemeinsam ein Kettengedicht geschaffen wird. Jeder Dichter reagiert also auf das zuvor Geschriebene und knüpft frei assoziativ daran an. 

Das Konzert wurde aufgezeichnet und ist noch bis 24. März kostenlos als on-demand-stream zu hören und zu sehen unter:

https://forms.gle/brfWZFfF6scfEiW69

 

„Nähe & Distanz“

Fotowettbewerb der Hoepfner Stiftung gestartet 

 9. 000,- Euro Preisgelder winken 

Bereits zum siebten Mal schreibt die Hoepfner Stiftung aus Karlsruhe einen Fotowettbe-werb aus, in diesem Jahr mit dem Titel: „Nähe und Distanz“. Das Thema des Fotowettbe-werbs 2021 der Hoepfner Stiftung nennt zwei gegensätzliche Begriffe des Lebens, die uns auf allen Gebieten und in allen Lebenslagen begegnen und uns zu Haltungen und Entschei-dungen veranlassen, zu einer Wahl auffordern oder – wie wir es gerade erleben – die uns die uns eine sympathischere Seite regelrecht untersagen. Nähe und Distanz – das bedeutet so etwas wie Zugewandtheit und Abgrenzung // Wärme und Kälte // Selbstschutz und Gleichgültigkeit // Freiheit und Gehorsam // Freude und Trauer. 

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, mit ihren Fotoarbeiten eine gute Geschichte zu er-zählen – aus ihrer Umgebung, aus ihrem Alltag, aus ihrer Sicht und Erfahrung. Der Wettbewerb richtet sich an ausgebildete Fotograf*innen, professionelle Hobbyfoto-graf*innen, Studierende im Fach Fotografie und Künstler*innen. Es werden Preisgelder im Gesamtwert von 9.000,- Euro ausgelobt, Einsendeschluss ist der 30.04.2021. 

Ausführliche Informationen, Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular finden Sie auf unserer Homepage unter: 

 Willkommen! (Hoepfner Stiftung – Fotowettbewerb) (fotowettbewerb-hoepfner-stiftung.de)

Zukunftslabor Latitude49

Freiraum für Vordenker präsentierte sich beim Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019 

Die Hoepfner Stiftung freut sich über die positive Resonanz der zahlreichen interessierten Gäste, die am vergangenen Sonntag die Gelegenheit nutzten, einmal hinter die Pforten des Hoepfner-Geländes in der Karlsruher Oststadt zu blicken. 

Der moderne Arbeitscontainer “Zukunftslabor Latitude49 – Freiraum für Vordenker” gehörte zu den über 70 Gebäuden und Kultureinrichtungen, die unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ in der Karlsruher Innenstadt, in den Stadtteilen und in der Region kostenlos ihre Türen öffneten. 

Projektleiterin der Hoepfner Stiftung, Yella Hoepfner und Hausarchitekt der Hoepfner Bräu, Ralf Kowalsky nahmen die Besucher in Empfang und stellten den hochmodernen Doppelcontainer vor. 

Das Projekt wurde gefördert von der Hoepfner Bräu, Gebrüder Mende, Sparkasse Karlsruhe, Stadtwerke Karlsruhe und TAFKAL Architekten.

Mehr Infos hier:

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Einsendeschluss Fotowettbewerb 2019

Anspruchsvolle Aufgabe wartet nun auf die Fachjury

Wir haben uns sehr über die Einsendung zahlreicher Fotoarbeiten, die das weitgefasste Thema sehr vielfältig umgesetzt haben, gefreut. Gerade werden die Fotos für die Jurysitzung vorbereitet. Aus den eingegangenen Fotografien wird die Fachjury nach strengen Kriterien die Preisträger-Arbeiten bestimmen.