News zum ersten Workshop

News zum ersten UG-Workshop „Bäume pflanzen + Tipi bauen“ 

Goethe nahm’s mit Humor: Lass regnen, wenn es regnen will, dem Wetter seinen Lauf; denn wenn es nicht mehr regnen will, so hört’s von selber auf!

Mit diesem Humor fanden sich trotz des schlechten Wetters einige, dem Wetter trotzende, Gärtner:innen zu unserem ersten Workshop im Gartenjahr 2023 ein. Schließlich lockte ein tolles Programm: Obstbäume pflanzen und Tipi bauen!

Bei unserer Auftaktveranstaltung im März hatten wir per Umfrage eruiert, welche Obstbaumarten gepflanzt werden sollen. Lena und Carmen von Urbane Gärten Karlsruhe gGmbH hatten in der Zwischenzeit nicht nur die passenden Bäume besorgt, sondern auch optimale Standorte ausgelotet. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es ans Werk. Alle Spaten kamen dabei zum Einsatz.

Neben der Baumpflanzaktion startete ein weiteres Experiment: Wir wagten uns an den Bau eines Tipis aus Weidenästen. Auch hier musste einiges beachtet werden. Ute Tidas, Expertin für Weidentipibau, erklärte die Bauweise und sodann machten wir uns auch hier an die Arbeit, was einigen Kraftaufwand und vor allem genaues Abmessen verlangte. Am Ende konnte sich unser Tipi sehen lassen und wir sind gespannt, ob sich die Weiden mit dem Austreiben ihrer Triebe im Laufe des Frühjahrs zu einem super Versteck verwandeln werden.

Im Rahmen unserer Gartensprechstunde am Samstag, den 22. April um 14.00 Uhr oder spätestens bei unserem nächsten Workshop am Samstag, den 6. Mai, können kleine und große Gärtner:innen die neu eingepflanzten Bäume bestaunen und die Entwicklung des Tipis verfolgen oder dieses vielleicht auch noch weiter auskleiden. Es gibt also viel Neues auf dem SpielfeldM2 zu entdecken. Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen und Workshops!

Frühling in Frankfurt

Vito Žurajs große Oper „Blühen“ wurde in Frankfurt mit großem Erfolg uraufgeführt.

Der international renommierte Librettist Händl Klaus hat eine Novelle von Thomas Mann in ein kongeniales Libretto verwandelt und Brigitte Fassbaender hat es herausragend in Szene gesetzt. Die anfangs florierende, in großer Beweglichkeit an- und abschwellende Musik wandelt sich gegen Ende, als die Hauptfigur Aurelia (Bianca Andrew) sich vom Leben betrogen fühlt und schließlich resigniert, in eine ruhige, bedrohlich-dunkle Tonkulisse und endet schließlich in einem unwirklichen Oberton der stimmgewaltigen Akkorde, was in diesem Moment wie ein abschaltendes Gerät auf der Intensivstation klingt. Vielleicht ist dieses großartige Werk mit seiner sinnlichen und komplexen Partitur der endgültige Durchbruch für den Komponisten Vito Žuraj?

In den Rezensionen werden die stimmliche Leistung der Aurelia und das komplexe Spiel ihrer in sich widersprüchlichen, spröden Tochter Anna (Nika Gorič) besonders hervorgehoben.

Wir haben Vito Žuraj, der 2009 das Wolfgang-Rihm-Stipendium der Hoepfner Stiftung erhielt, seit Jahren unterstützt und in seinem Vorhaben bestärkt, diese Kammeroper zu vollenden. Stiftungsvorstand Friedrich Hoepfner hat die Premiere besucht und wurde vom Komponisten und vom Intendanten der Frankfurter Oper, Herrn Bernd Loebe, freundlich empfangen.

Ist es nicht schön zu erleben, wie aus einem jungen Stipendiaten ein international anerkannter Künstler wird?

 

Rezensionen:

Oper „Blühen“ von Vito Žuraj in Frankfurt uraufgeführt (faz.net)

Frankfurt: Uraufführung Oper “Blühen” von Vito Žuraj und Händl Klaus – Kultur – SZ.de (sueddeutsche.de)

Dramatik der leisen Töne: Vito Žurajs „Blühen” in Frankfurt | Mittelhessen

Brigitte Fassbaender inszeniert Vito Zurajs Oper „Blühen“ in Frankfurt (faz.net)

Oper “Blühen” in Frankfurt uraufgeführt: Mit dem Tod versöhnt | News und Kritik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk

Blühen / Projekte / Ensemble Modern (ensemble-modern.com)

Feierliche Eröffnung des #Smart Production Park im iWerkx®

In der TechnologieRegion Karlsruhe ist ein neues innerstädtisches Gründungs- und Wachstumszentrum entstanden, der #Smart Production Park im iWerkx®.

Hier wird Zukunft geschaffen! Startups profitieren von der großzügigen Produktionsumgebung, die fast das gesamte Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss des insgesamt 12.800 Quadratmeter großen iWerkx®-Gebäude umfasst. Hier findet sich Infrastruktur inklusive Büro- und Meetingräumen sowie die Produktionshalle „Werkstatt10“ zum Entwickeln, Produzieren und Wachsen. Der #SmartProductionPark ist von zahlreichen, attraktiven IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen umgeben, was das Netzwerken einfach macht. So schafft er ein attraktives Angebot, das die einzigartigen Standortvorteile Karlsruhes verbindet, um herausragende Hightech-Gründungen zu unterstützen.

Als ein vom Land Baden-Württemberg und der EU geförderter Inkubator ist der #Smart Production Park Teil des ambitionierten Hoepfner Bräu-Bauprojekts iWerkx®. Nun wurde der erste Bereich im großen Neubau mit seiner sorgfältig gegliederten Fassade im rotbraunen Sandsteinton der benachbarten Hoepfner-Burg eingeweiht.

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Refarm macht Städte grüner – Latitude49 Stipendium vergeben

Das Gewinner-Team zieht in das Zukunftslabor auf dem Hoepfner-Areal ein

In Kooperation mit dem CyberForum e.V. hat die Hoepfner Stiftung zum dritten Mal das Latitude49 / Freiraum für Vordenker*innen-Stipendium für innovative Gründungsideen ausgeschrieben. Gefördert werden kreative Projekte zu den Themenfeldern Smart Quarter, Urban Living, menschliche Mobilität, intergenerative Vernetzung und Social Impact – Visionen für die digitale Zukunft.

Für 2022/23 hat Refarm das spannende Finale vor der Jury gewonnen. Das Startup möchte mit seiner Arbeit Städte grüner gestalten und den Stadtbewohner*innen die Natur wieder näherbringen. Refarm glaubt an eine Zukunft, in der Städte begrünt sind, ihre Stadtbewohner*innen einen direkten Zugang zur Natur haben und alle ihr eigenes Gemüse anbauen können. Das Start-up hat es sich folglich zur Aufgabe gemacht, das urbane und ökologische Gärtnern zu fördern und zu unterstützen.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.