Baum

Als der Vater von Dr. F.G. Hoepfner in den 50er Jahren einen Samen des kalifornischen Riesenmammutbaumes Sequoia auf dem Hoepfner-Areal pflanzte, waren die Folgen des Klimawandels auf die Bäume noch kein großes Thema. Das ist heute anders und so mussten wir leider im vergangenen Jahr diesen wunderschönen Nadelbaum fällen, er kam mit der Trockenheit und den heißen Temperaturen in Baden so gar nicht zurecht. Aber was nun? Dieses schön gemusterte Holz als Brennholz verwenden? Das kam nicht  in Frage. Und so hat die Hoepfner Stiftung eine ganz eigene Idee entwickelt, was man mit dem Holz machen kann:  Wir wollen in Zukunft  Studierende aus dem Fachbereich Design in einem Wettbewerb aufrufen,  entspannende und nachhaltige Outdoor-Möbel für die Parkanlage auf dem Hoepfner-Areal zu entwerfen. Doch zuerst wurde der riesige Stamm in Bretter zerteilt und muss erstmal trocknen…Fortsetzung folgt.

 

Pressemitteilung 29.07.2024

Pressemitteilung Karlsruhe, 29.07.2024

 

Latitude49: Das Stipendium im Zukunftslabor auf dem Hoepfner-Areal

Training Arc gewinnt das Latitude49-Stipendium

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Training Arc setzte sich auf der Jurysitzung vom 6.6.24 gegen vier herausragende Mitbewerber-Teams durch. Nicht nur Projektleiterin Yella Hoepfner war von der Vielfalt und dem An- spruch der eingereichten Projekte beeindruckt. Fotos: Jürgen Schurr – Der Fotoschamane

Das Latitude49-Stipendium

Das Latitude49-Stipendium ermöglicht Vordenker:innen aller Fachrichtungen und Generatio- nen, kreative Produktionsprozesse an der Seite von Coaches aus Wirtschaft, Kultur, Wissen- schaft und Politik voranzutreiben. Das Stipendium bietet neben einem monatlichen Grund- einkommen von 1.000 Euro sowie der Übernahme der Materialkosten in Höhe von bis zu 8.000 Euro vor allem die Chance, ein Jahr lang kostenfrei und konzentriert in einem hochmo- dernen Doppelcontainer inmitten eines innovativen Umfeldes auf dem Hoepfner-Areal zu arbeiten und Teil eines einzigartigen Netzwerks zu werden.

Pitchtraining und Coaching – der Auswahlprozess

Vor dem eigentlichen Pitch wurden die 5 Finalist*innen vom Kooperationspartner CyberForum e.V. darauf vorbereitet, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und durften an einer mehr- stündigen Gründerberatung im Rahmen des EXI Gründungsgutscheins 2.0 teilnehmen. Die hervorragenden Pitches machten die Entscheidung nicht leicht, doch Training Arc über- zeugte die hochkarätige Fachjury (Mentoren – Latitude49) mit ihrer Vision, dem Social Im- pact sowie der Vernetzung vor Ort auf dem Hoepfner Areal.

Das Gewinnerteam – Training Arc

Mit ihrem Start-up Training Arc möchten Miriam Albrecht, Training Arc Founder und David Maslim, Senior UX Manager, junge Menschen durch Gamification zu einem gesunden Le- bensstil bewegen. Das hierfür entwickelte Anime-Setting enthält als Kernkomponenten Fit- nessübungen und Anleitungen zu gesunder Ernährung. Dadurch soll das soziale und mentale Gesundheitsbewusstsein von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestärkt und in den Fokus gerückt werden. Mit Hilfe von erfahrenen Mentor:innen und Coaches sowie der großzügigen finanziellen Unterstützung durch das Latitude49-Stipendium wollen Miriam und David in Karlsruhe und auf dem Hoepfner Areal rund um den Latitude49-Container ihre Idee und ihr Start-up auf das nächste Level bringen und in einem kreativen Umfeld vorantreiben. Gruppenevents sollen an Schulen, in Jugendhäusern und Sportvereinen stattfinden.

Das Gewinnerteam darf nun ein Jahr lang kostenfrei im Zukunftslabor im Herzen der Tech- nologieRegion Karlsruhe, dem Doppelcontainer Latitude49, arbeiten und Teil des einzigarti- gen L49-Netzwerkes werden sowie sich über ein monatliches Grundeinkommen von 1.000 Euro freuen.

Die Hoepfner Stiftung und das gesamte Team von Latitude49 gratulieren Training Arc und freuen sich sehr, dieses zukunftsweisende Projekt zusammen mit den Stipendiat:innen, den Mentor:innen und Kooperationspartnern zu begleiten und voranzutreiben. Gemeinsam Gaming und Fitness zu verbinden und Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu einem gesunden Lebensstil zu bewegen!

Zur Hoepfner Stiftung

Zielsetzung der Hoepfner Stiftung ist die Förderung der Sparten Kunst und Kultur (insbeson- dere Neue Musik und Fotografie) sowie der Aus- und Weiterbildung des unternehmerischen Nachwuchses der TechnologieRegion Karlsruhe für die erfolgreiche Selbständigkeit. www.hoepfner-stiftung.org

Pressekontakt: Daniela Willmann unter hallo@latitude49.de oder Tel. +49 721 480 886 66

Latitude49 / Freiraum für Vordenker c/o Hoepfner Stiftung
Rintheimer Straße 33
76131 Karlsruhe

www.latitude49.de

Ein Projekt der Hoepfner Stiftung in Kooperation mit:

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Latitude49 wird gefördert durch:
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Die gemeinnützige Hoepfner Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts in Karlsruhe.
Sie fördert Kunst, Kultur und die Ausbildung junger Unternehmer. Vorstand: Dr. Friedrich Georg Hoepfner, Catharina Hoepfner, Yella Hoepfner. Kuratorium: Cordula Hoepfner, Prof. Chris Gerbing, Matthias Hornberger, Christiane Riedel, David Hermanns
BW Bank Karlsruhe – IBAN DE03 60050101 0004 0298 67 BIC SOLADEST600 / Steuer-Nummer 35022/76374
Rintheimer Str. 33, 76131 Karlsruhe, Tel. 0721 480 886 66 stiftung@hoepfner-braue.de

News zum ersten Workshop

News zum ersten UG-Workshop „Bäume pflanzen + Tipi bauen“ 

Goethe nahm’s mit Humor: Lass regnen, wenn es regnen will, dem Wetter seinen Lauf; denn wenn es nicht mehr regnen will, so hört’s von selber auf!

Mit diesem Humor fanden sich trotz des schlechten Wetters einige, dem Wetter trotzende, Gärtner:innen zu unserem ersten Workshop im Gartenjahr 2023 ein. Schließlich lockte ein tolles Programm: Obstbäume pflanzen und Tipi bauen!

Bei unserer Auftaktveranstaltung im März hatten wir per Umfrage eruiert, welche Obstbaumarten gepflanzt werden sollen. Lena und Carmen von Urbane Gärten Karlsruhe gGmbH hatten in der Zwischenzeit nicht nur die passenden Bäume besorgt, sondern auch optimale Standorte ausgelotet. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es ans Werk. Alle Spaten kamen dabei zum Einsatz.

Neben der Baumpflanzaktion startete ein weiteres Experiment: Wir wagten uns an den Bau eines Tipis aus Weidenästen. Auch hier musste einiges beachtet werden. Ute Tidas, Expertin für Weidentipibau, erklärte die Bauweise und sodann machten wir uns auch hier an die Arbeit, was einigen Kraftaufwand und vor allem genaues Abmessen verlangte. Am Ende konnte sich unser Tipi sehen lassen und wir sind gespannt, ob sich die Weiden mit dem Austreiben ihrer Triebe im Laufe des Frühjahrs zu einem super Versteck verwandeln werden.

Im Rahmen unserer Gartensprechstunde am Samstag, den 22. April um 14.00 Uhr oder spätestens bei unserem nächsten Workshop am Samstag, den 6. Mai, können kleine und große Gärtner:innen die neu eingepflanzten Bäume bestaunen und die Entwicklung des Tipis verfolgen oder dieses vielleicht auch noch weiter auskleiden. Es gibt also viel Neues auf dem SpielfeldM2 zu entdecken. Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen und Workshops!

Frühling in Frankfurt

Vito Žurajs große Oper „Blühen“ wurde in Frankfurt mit großem Erfolg uraufgeführt.

Der international renommierte Librettist Händl Klaus hat eine Novelle von Thomas Mann in ein kongeniales Libretto verwandelt und Brigitte Fassbaender hat es herausragend in Szene gesetzt. Die anfangs florierende, in großer Beweglichkeit an- und abschwellende Musik wandelt sich gegen Ende, als die Hauptfigur Aurelia (Bianca Andrew) sich vom Leben betrogen fühlt und schließlich resigniert, in eine ruhige, bedrohlich-dunkle Tonkulisse und endet schließlich in einem unwirklichen Oberton der stimmgewaltigen Akkorde, was in diesem Moment wie ein abschaltendes Gerät auf der Intensivstation klingt. Vielleicht ist dieses großartige Werk mit seiner sinnlichen und komplexen Partitur der endgültige Durchbruch für den Komponisten Vito Žuraj?

In den Rezensionen werden die stimmliche Leistung der Aurelia und das komplexe Spiel ihrer in sich widersprüchlichen, spröden Tochter Anna (Nika Gorič) besonders hervorgehoben.

Wir haben Vito Žuraj, der 2009 das Wolfgang-Rihm-Stipendium der Hoepfner Stiftung erhielt, seit Jahren unterstützt und in seinem Vorhaben bestärkt, diese Kammeroper zu vollenden. Stiftungsvorstand Friedrich Hoepfner hat die Premiere besucht und wurde vom Komponisten und vom Intendanten der Frankfurter Oper, Herrn Bernd Loebe, freundlich empfangen.

Ist es nicht schön zu erleben, wie aus einem jungen Stipendiaten ein international anerkannter Künstler wird?

 

Rezensionen:

Oper „Blühen“ von Vito Žuraj in Frankfurt uraufgeführt (faz.net)

Frankfurt: Uraufführung Oper “Blühen” von Vito Žuraj und Händl Klaus – Kultur – SZ.de (sueddeutsche.de)

Dramatik der leisen Töne: Vito Žurajs „Blühen” in Frankfurt | Mittelhessen

Brigitte Fassbaender inszeniert Vito Zurajs Oper „Blühen“ in Frankfurt (faz.net)

Oper “Blühen” in Frankfurt uraufgeführt: Mit dem Tod versöhnt | News und Kritik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk

Blühen / Projekte / Ensemble Modern (ensemble-modern.com)